Erst wieder zuhause merkte ich, wie organisch und auch dramaturgisch unsere Wanderungen sich hin und herwendend doch dem großen Ziel eines majestätischen Berges annäherten, gerade auch mit dem Zwischenziel des höchsten Gipfels des alten Kraterrandes, der Guajara-Besteigung, die einen wunderbaren Überblick über die Canadas und auf den Gipfel des folgenden Tages boten. Und nach dem Wiederherunterkommen entfernten wir uns genauso wieder Schritt füt Schritt, stiegen zum Meer hinunter, wie die Lavaströme des letzten Vulkan- Ausbruchs. Jemand sagte, eine Reise zu den Elementen. Das stimmte wirklich, und auch noch in diesem Miteinander von Luft, Stein und Feuer in den porösen Formen erkalteter Lava, den feinem Nebelschleier um die corona forestal oder dem Tosen des Meeres über die erkalteten Lavaströme. Und immer wieder öffnete sich unverhofft der Blick auf diesen Gipfel – zwischen den hellgrünen Kanarenpinien oder den mannshohen Anisstauden.. . .Und zum letztenmal auf dem smartphone meines Nachbarn am Fensterplatz im Flugzeug.

Engelhard
Bio-Landwirt in Bayern

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